Das Leipziger Kinderbüro bietet neben seinen fortlaufenden Angeboten und spezifischen Projekten auch individuelle Angebote für Kita-/Schul-/Hortgruppen und Multiplikatoren an. Sprechen Sie uns an, dann entwickeln wir nach Möglichkeit ein individuelles Angebot, welches für ihre Gruppe passt.
Hier einige Beispiele:
Kinder planen ihre Stadt
Kinder planen ihre Stadt
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche
Arbeitsform: Projekte über einen bestimmten Zeitraum
Manchmal sind es die ganz kleinen Dinge, die Kinder und Jugendliche in den Wohngebieten stören. Sei es die Spiel- oder Schulhofgestaltung, die Verschmutzung durch Hundekot oder illegale Graffitis. Mit geeigneten Projekten, die direkt auf die jeweiligen Stadtgebiete zugeschnitten sind, will das Kinderbüro helfen, die Lebenssituation von Kindern und Jugendlichen zu verbessern. Dazu werden aus Sicht junger Menschen „Bestandsaufnahmen“ in den Wohngebieten vorgenommen. Dabei geht es um die Sauberkeit in den Wohngebieten, wie gut das Fahrradnetz ausgebaut ist, um die Qualität von Spielplätzen, wie viel Stadtgrün und Bäume vorhanden sind etc. Sicher können nicht alle Wünsche umgesetzt werden, doch zumindest werden die Vorschläge und Forderungen an die Entscheidungsträger weiter geleitet .
Kinderfreundliche Hausordnungen
Kinderfreundliche Hausordnungen
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche/ Anwohner
Arbeitsform: Aktionen über einen längeren Zeitraum
Bereits im April 2008 reichte die Fraktion Bündnis 90/ Die Grünen im Stadtrat eine Vorlage zu Kinder- und Familienfreundlichen Hausordnungen ein. Demnach sollen Leipziger Wohngenossenschaften dabei unterstützt werden, Kriterien für Kinder- und Familienfreundliche Hausordnungen zu entwickeln, um die bestehenden Hausordnungen auf Kinder- und Familienfreundlichkeit zu prüfen und im Bedarfsfall zu überarbeiten. Das Leipziger Kinderbüro bietet sich dabei als kompetenter Berater an. Im Rahmen dieser Kinder- und Familienfreundlichkeitsprüfung werden in Zusammenarbeit mit anwohnenden Kindern und Jugendlichen Fragebögen entwickelt und verteilt. Die daraus resultierenden Ergebnisse sollen Grundlage für die Erarbeitung eines Kriterienkatalogs sein.
Interessierte Leipziger Wohngenossenschaften können sich jederzeit gern an das Leipziger Kinderbüro wenden.
Wie teuer ist Glücklich sein in Leipzig? – ein Projekt zur Armutsbekämpfung
Wie teuer ist Glücklich sein in Leipzig? – ein Projekt zur Armutsbekämpfung
Zielgruppe: Kinder und Jugendliche
Arbeitsform: Workshop im Rahmen von Projektnachmittagen, Projekttagen oder Projektwochen (individuelle Absprache)
Das Jahr 2010 ist das europäische Jahr der Armutsbekämpfung. Nicht nur die Kinderrechtetagung steht in diesem Jahr unter diesem Motto, bereits im Vorfeld finden vielfältige Projekte zu diesem Thema statt.
Unter dem Motto „Wie teuer ist glücklich sein?“ schicken wir Kinder auf Entdeckertour. Es soll erforscht werden, was brauchen Kinder, um sich sehr gut zu bilden, gesund zu ernähren und um ihre Freizeit so zu gestalten, wie sie möchten.
Die Ergebnisse dieser Entdeckertouren werden auf der Kinderrechtstagung vorgestellt und gemeinsam mit den Stadträten der Stadt Leipzig diskutiert.
Darüber hinaus bieten wir zu diesem Thema Projekte an, die sowohl an Schulen oder in Freizeiteinrichtungen angeboten werden.
Bei Interesse wenden sie sich bitte an die Mitarbeiterinnen des Kinderbüros.
Meine, deine, unsere Kinderrechte
Meine, deine, unsere Kinderrechte
Zielgruppe: Kinder von 5 – 12 Jahren
Arbeitsform: Workshop im Rahmen von Projektnachmittagen, Projekttagen oder Projektwochen (individuelle Absprache)
Menschen haben Rechte, Arbeiter haben Rechte, Frauen haben Rechte! Und Kinder und Jugendliche? Auch sie haben Rechte, diese stehen in der UN-Kinderrechtskonvention, die 1989 beschlossen wurde und 1992 in Deutschland in Kraft trat. Nicht nur in armen Ländern werden die Rechte der Kinder vernachlässigt, auch hier in Deutschland werden sie oft zu wenig beachtet. Im Vordergrund stehen das Recht auf Gleichheit, das Recht auf Mitsprache und das Recht auf gewaltfreie Erziehung.
Wir möchten euch eure Rechte vorstellen, darüber diskutieren und gemeinsam mit euch überlegen, was ihr tun könnt, um eure Rechte umzusetzen.
Demokratie- und Toleranzerziehung
Demokratie- und Toleranzerziehung
Zielgruppe: Kinder oder Jugendliche
Arbeitsform: Workshop im Rahmen von Projekttagen bzw. -wochen (individuelle Absprache möglich)
Demokratie heißt Miteinander – das bedeutet, Achtung, Toleranz, Konflikte aushalten und regeln. Sowohl Erwachsenen als auch Kindern fällt ein demokratischer Umgang mitunter schwer, dennoch ist Toleranz und der bewusste Umgang mit Menschenrechten für eine Demokratie existenziell.
Jeder Mensch besitzt das Vermögen, kritisch und moralisch zu denken, persönliche und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen und eine aktive Haltung einzunehmen. Dieses Vermögen wird erworben und kann ausgebaut werden, vor allem wenn man mit der Vermittlung im jungen Alter beginnt. Kinder, die in der Lage sind, sich selbst zuzuhören und alle unterschiedlichen Aspekte ihres Wesens akzeptieren, wachsen zu toleranten Erwachsenen heran, die nicht nur ihre eigenen Bedürfnisse besser wahrnehmen, sondern auch in der Lage sind, die Bedürfnisse ihrer Mitmenschen besser zu erkennen.
Mit eigens dafür erstellten Methoden werden den Kindern oder Jugendlichen die theoretischen Ansätze vermittelt und erlebbar gemacht. Ziel ist dabei, Kinder und Jugendliche für den Umgang miteinander zu sensibilisieren, Vorurteile abzubauen und in Konfliktsituationen angemessen zu reagieren.
